Neubau von 130 Wohnungen

Auf einem 7.300 m2 großen Grundstück in Berlin-Köpenick plant die Pandion AG einen Wohnungsneubau mit gut 130 Wohnungen.

Das neue Gebäude klärt die städtebauliche Situation zwischen Gewerbe, städtischer Lage, beschaulichem Siedlungsbau und Landschaftsraum, indem es die fragmentarische stadträumliche Situation elegant vervollständigt. In diesem heterogenen Kontext wird das Projekt als eine zusammenhängende Großform geplant, die durch Höhenstaffelungen und feine Fassadensprünge gegliedert ist.

Die Drehung des Neubaus aus der Bauflucht der Langerhansstraße gibt dem neuen Ensemble Eigenständigkeit und wahrt gleichzeitig die Identität des benachbarten denkmalgeschützten Siedlungsbaus, der sich entlang des kleinen Flusses Wuhle an das Grundstück anschließt.

In der plastischen Ausformulierung der Volumina setzt sich die Gliederung des Gebäudes fort. Der Gebäudekopf an der Bahnhofstraße bildet den kraftvollen Auftakt des Ensembles. Vor- und zurückspringende Fassadengliederungen an der Nordfassade rhythmisieren die sehr lange Hausfront.

Der vier- bis fünfgeschossige Neubau ist mit Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen geplant. Alle Wohnungen erhalten individuelle Außenräume, die vornehmlich als zwei Meter tiefe Balkon-Loggien mit einer Orientierung nach Süden, Osten oder Westen ausgebildet werden.

Das Gebäudeensemble ist geprägt durch sein feines Erscheinungsbild mit hell durchgefärbten Betonfertigteilen, die leicht gegenüber den ebenfalls hellen Klinkerriemchen vorspringen.

Auftraggeber:in
PANDION Projektgesellschaft mbH & Co. KG
Leistung

LP 1–2 (Wettbewerb)

Bearbeitung
2022
Mitarbeit

Fabian Wolf, Rafael Heine

Visualisierung
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