Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses

An der Friedenstraße im Berliner Ortsteil Friedrichshain entstand ein neues Quartier mitten in der Stadt – mit Wohnraum, Kita, Einkaufsmöglichkeiten sowie Grün- und Spielflächen. Die urbane Wohn- und Geschäftsbebauung mit Gewerbeflächen und 192 Wohneinheiten ermöglicht im Erdgeschoss kombiniertes Arbeiten und Wohnen in Form von Hybrid-Wohnungen. Das Gebäude arrondiert ein ehemaliges Brauereiareal mit der denkmalgeschützten Alten Mälzerei und der sogenannten Spanischen Treppe zu einem Stadtplatz als zentralen Zugang in das neue Wohnquartier.

Der Baukörper baut sich an der Friedenstraße in der Bauflucht siebengeschossig mit einem Staffelgeschoss auf. Rückwärtig bildet das Ensemble eine kammartige Struktur mit privaten Wohnhöfen aus. Die Farbigkeit und Materialität des Hauses rahmt im Zusammenspiel mit der straßenseitig anschließenden Bestandsbebauung das zurückgesetzte Denkmalensemble. Die Gestaltung der Freisitze nimmt Bezug auf die jeweiligen Wohnsituationen. Balkone orientieren sich zum ruhigen Freiraum in Richtung Stadtplatz und Hof. An den Straßenfassaden bilden eingeschnittene Loggien mit öffenbaren Verglasungen den erforderlichen Schallschutz.

Die sechs Obergeschosse sowie das Staffelgeschoss nehmen ein breites Spektrum an geförderten und nicht-geförderten Wohnungen auf.

Auftraggeber:in
WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
Leistung

Generalplanung und LP 1–5 und Teile der LP 8 Hochbau für mib – märkische ingenieur bau gmbh

Fertigstellung
2020
Energetischer Standard

KfW 55

Mitarbeit

Katja Wemhöner, Kathrin Dietsche, Malte Lefherz, Jenny Möller, Isabella Mugavero

Freiraum
bbz landschaftsarchitekten
Fotografie
Dawin Meckel (3); Thomas Meyer (4)
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