Städtebauliches Gutachterverfahren für 700 Wohnungen

Die bestehenden Stadt- und Freiräume zur Heinrich-Mann-Allee bilden eine Abfolge von unterschiedlichen urbanen Qualitäten. Der in Phasen realisierbare Entwurf greift das Thema der bandartigen Stadt- und Freiräume auf und interpretiert es. Vorhandene Spuren werden integriert und der kostbare Baumbestand eingebunden.

Das neue Quartier wird über die zentrale Allee quer zur Heinrich-Mann-Allee erschlossen. Im ersten Band wird der Solitär-Charakter der bestehenden Schul- und Sportbebauung aufgegriffen und parallel zur Heinrich-Mann-Allee weitergeführt. Dahinter spannen sich die blockartigen Baufelder des Quartiers auf. Der Rand zum Park wird über ein Band mit punktartigen Stadtvillen gefasst, die das Pendant zur Kolonie Daheim jenseits des Grünraumes bilden. Die Zonierung schafft klare stadträumliche Hierarchien und Identitäten. Die zentrale Allee ist gleichzeitig Bindeglied und Mitte des Quartiers.

Auftraggeber:in
Landeshauptstadt Potsdam
Leistung

Städtebaulicher und gebäudetypologischer Entwurf im Rahmen eines Gutachterverfahrens

Bearbeitung
2014
Flächen

Bearbeitungsraum ca. 10 ha; BGF ca. 78.000 m2

Auszeichnungen
2. Platz in städtebaulich-freiraumplanerischem Realisierungswettbewerb nach RPW
Mitarbeit

Susanne Ebert, Miguel Ortega

Freiraum
bbz landschaftsarchitekten
Darstellung
DMSW
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