Standortentwicklung rund um das ehemalige Rathaus

Das Projekt »Wohnen am Weißen See« steht beispielhaft für eine durch Architektur und Städtebau initiierte Standortentwicklung und Quartiersaufwertung. Auf dem ca. 5.600 m2 großen Grundstück, direkt am Weißen See gelegen, wurden um das zum Wohnhaus umgebaute ehemalige Rathaus des Bezirkes vier Neubauten zu einem städtebaulichen Ensemble gruppiert. Ein gemeinsames Gestaltungsprinzip der beteiligten Büros führt die Vielfalt der Wohnlösungen im Ensemble zusammen und wird durch den gemeinschaftlichen Außenraum gestärkt.

Haus C an der Nordkante zum Park am Weißen See verfügt als viergeschossiger Baukörper über acht Wohnungen. Jede Wohnung orientiert sich sowohl zum Park als auch zu den gemeinschaftlichen Außenräumen der Wohnanlage. Das Konzept geht von gut proportionierten Raumgrößen aus, die sich durch ein Zusammenschließen oder Trennen von Räumen unterschiedlichen Lebensphasen anpassen können.

Auftraggeber:in
Baugemeinschaft
Leistung

Projektentwicklung und LP 1–9 Hochbau in Kooperation mit Arnold und Gladisch Architekten, Büro 1.0 und Stahl Denninger Architekten; LP 1–3 Freiraum

Fertigstellung
2010
Energetischer Standard

Niedrigenergiehaus KfW 40

Auszeichnungen
KfW-Award 2016, 4. Platz
Mitarbeit

Susanne Ebert, Gesine Gummi, Katja Wemhöner

Freiraum
DMSW Landschaft, Lph 1–3; Fugmann Janotta, Lph 4–8
Fotografie
Werner Huthmacher
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